„Jung gegen Alt – Typische Inhalte im Facebook-Feed“ – So war‘s

Das Thema des März-b.FAST war wie ange­kündigt „Jung gegen Alt – Typische Inhalte im Facebook-Feed“. Klaus Bernsau und zwei Kolle­ginnen von KMB| haben jeweils zehn typische Inhalte ihrer Facebook-Feeds vorstellt. Ziel war es, zu schauen, wie die Inhalte variieren und was für Auf­fälligkeiten und Tendenzen wir feststellen können, schließlich gehen verschiedene Ziel­gruppen auch unter­schiedlich mit Facebook um. Dabei fragten wir uns beispiels­weise „Wie unterscheiden sich die Nutzungs­gewohnheiten?“ aber auch „Wie spricht man am besten junge Leute an und wie ältere?“ oder „Wem gefallen eher Bilder, wem Videos und wem eher Texte?“.

Tatsächlich konnten wir feststellen, dass sich die Inhalte unterscheiden. Während die jüngere Generation mehr Spaß- und Lifestyle-basierte Posts sieht, nimmt die ältere Generation die Facebook-Angelegenheit deutlich ernster. Das mag natürlich auch daran liegen, dass sich die Hobbys der Vortragenden – wahrscheinlich auch dem Alter geschuldet – unterscheiden. Die beiden jungen Kolle­ginnen sehen mehr Fitness- und Ernährungs­tipps, der etwas ältere Klaus Bernsau dagegen Posts von Geschäfts­partner, Themen aus dem Bereich der Unternehmens­kommunikation sowie Posts rund um seine Wahl-Heimat Wiesbaden.

Die Posts "Jung gegen Alt".
Die Posts “Jung gegen Alt”.

Natürlich gab es auch Überschneidungen – sie alle finden so gut wie täglich Geburtstags-Posts ihrer Freunde in ihrem Feed oder auch Veranstaltungen, die ihre Freunde interessieren. Viel mehr sehen sie von ihren Freunden oder gar Bekannten aber nicht. Man könnte spekulieren, dass hier der ausgetüftelte Facebook-Algorithmus dahintersteckt, der Unternehmensseiten nach oben und Freundesposts nach unten pusht. Viel wahrscheinlich ist jedoch die Theorie, dass junge Menschen immer weniger in Facebook und immer mehr in anderen Social Networks preisgeben – zum Beispiel auf Instagram oder Snapchat.

Die Geburtstagsposts bei Facebook.
Die Geburtstagsposts bei Facebook.

Was sie alle nicht sehen: Shit­storms. Was etwas überraschend ist, schließlich gibt es bei Shit­storms fast die meisten Inter­aktionen. Alle nutzen die Gelegenheit, um dem Unternehmen auch mal zu sagen, dass der Akku viel zu wenig durchhält oder die neue Motori­sierung so gar nicht umwelt­freundlich ist.

Die anschließende Diskussion ergab aber letzt­endlich, dass auch wenn es „junge“ und „ältere“ Tendenzen gibt, die Facebook-Nutzer keines­falls gleich sind. Die einen mögen Gewinn­spiele, die anderen Katzen­videos und die nächsten wollen sich bloß auf Facebook-Fanpages von Zeitungen über das Welt­geschehen informieren. Nur weil man junge Menschen als Ziel­gruppe hat, heißt das nicht zwangs­läufig, dass man sie mit witzigen Posts locken kann. Wichtig sind vor allem der Bezug zum Unternehmen und der Mehrwert. Letzteres kann man aber wahr­scheinlich erst durch Aus­probieren bestimmen.

Nachdem es im März so anregend und unterhaltsam war, freuen wir uns nun natürlich umso mehr auf den April. Konkretes Thema und die Einladungen werden demnächst folgen!

Rückblick b.FAST im Oktober: Die 7+1 Thesen zum Umgang mit Social Media im Marketing

Der b.FAST-Stammtisch vom 14. Oktober stand ganz unter dem Motto Marketing 2.0. Um einen passenden Einstieg in das Thema zu finden, hat Mirke Kopmann von KMB| zu Beginn einen kurzen Impuls-Vortrag zu dem Thema gehalten. Darin hat sie 7+1 Thesen vorgestellt, die eine Anregung für die kommende Diskussion bieten sollten.

Ursprünglich wurden diese Thesen von KMB| für ein Bitkom-Seminar zu Social Media herausgearbeitet. Beim Stammtisch wurden sie verkürzt dargestellt und erklärt.

  1. „New Online“ steht im Mittelpunkt des Marketing 2.0!
    Gemeint ist damit Social Media, mobiles Internet, usw. – eben alles was über das klassisch bekannte Internet hinausgeht.
  2. Old Marketing muss mit New Online vernetzt werden!
    Diese These sorgte für viel Diskussionsbedarf, da die Formulierung das Gefühl einer Abwertung gegenüber den bisher genutzten Marketingstrategien erweckt. Das New Online sollte vor allem als gleichwertige Ergänzung und nicht als Ablösung zu den bisherigen Marketingmaßnamen gesehen werden.
  3. Go Mobile!
    Dieser Punkt wurde von allen Teilnehmern als wichtig empfunden, doch war man sich über die richtige Nutzung nicht einig. Da es schon einige gescheiterte Versuche vor allem im Bereich des Online-Shopping gibt. Vieles hat sich dort nicht durchgesetzt. Außerdem muss nicht jedes Angebot als App zur Verfügung stehen, wenn sie keinen Mehrwert schafft.
  4. Treten Sie in einen echten Dialog! Die vierte These behandelte den Dialog zwischen Unternehmen und Kunden. Vor allem Social Media wird oft missverstanden und zwar als Monolog statt als Dialog. Hier kamen von den Teilnehmern viele Einwürfe hinsichtlich der Zeit, in der auf Kommentare oder Beschwerden geantwortet werden sollte. Viele waren der Meinung, dass es nur einige Minuten dauern sollte, bis auf Nutzerkommentare reagiert und geantwortet wird. Ein weiterer Fehler, der unbemerkt zum sogenannten „Shitstorm“ führen kann, sei es, am Freitag Inhalte zu posten, die sich dann über das Wochenende verselbständigen. Bis Montag ist oftmals das Posten, Kommentieren und Teilen schon geschehen und ein Reagieren seitens des Unternehmens ist zu spät.

    Die Diskussionsrunde im Oktober bei b.FAST.
    Die Diskussionsrunde im Oktober bei b.FAST.
  5. Werden Sie schneller!
    Hier geht es darum, schneller zu werden: die Homepages, Antworten, Entscheidungen und Informationen müssen schnell an den Nutzer gebracht werden. Doch dabei ist immer zu beachten, dass der Content stimmt.
  6. Content ist King!
    Der Nutzer greift im Internet, anders als bei TV-Werbespots, aktiv auf die Inhalte zu. Daher muss das, was vom Unternehmen angeboten wird, auch relevant für ihn sein. Viele der Teilnehmer stimmten dem zu und brachten eigene Erfahrungen zum Stichwort „Contentmarketing“ mit an.
  7. Kontrolle ist besser!
    Ein sehr positiver Effekt beim Marketing 2.0 ist die Kontrolle bzw. das Feedback, das man daraus schließen kann. Dies ist einer der größten Vorteile im Gegensatz zum klassischen Marketing, denn die Resonanz bei einem Plakat zu messen, ist weitaus schwieriger als bei einem Facebook-Post. Diese letzte These war bei den Stammtisch-Teilnehmern mit Abstand die umstrittenste, denn hier ging es um den Kampf von Old Marketing gegen New Marketing, wodurch noch eine weitere These aufgestellt werden musste:
  8. Vom Kampf von Old Marketing gegen New Marketing nicht täuschen lassen!
    Hier fanden viele Teilnehmer aber zum einen die Formulierung zu unpassend, zum anderen wurde das Wort „Kampf“ als zu radikal gesehen und sollte eher durch Konflikt oder Wettstreit ersetzt werden. Im Grunde geht es darum, dass das Geld und die Ressourcen im Unternehmen zugeteilt werden, da müssen sich dann New Marketing und klassisches Marketing gegeneinander behaupten und abgewogen werden. Gerade in Hinblick auf die bisherigen Thesen wurde aber deutlich, dass es auf ein Gleichgewicht beider hinausläuft. Je nachdem eben, was zu dem Unternehmen und Produkt passt.

An diesem Abend wurden vor allem verschiedene Ansichten und Erfahrungen ausgetauscht. Das war besonders interessant, um über den eigenen Tellerrand hinaus und zu anderen Branchen zu blicken. Wir hoffen, dass wir dem einen oder anderen neue Anreize und anregende Gespräche mit auf den Weg geben konnten und freuen uns auf das nächste b.FAST-Treffen im November.

Trennung von privat und geschäftlich – Rückblick b.FAST 13.05.2015

Nachdem das letzte Thema „Dos und Don’ts bei Facebook“ so viel Diskussionsstoff geboten hatte, tauschten wir uns im Mai über ein nicht weniger diskussionsbedürftiges Thema aus: „Trennung von privat und geschäftlich bei Facebook“. Die wesentlichen Fragen waren:

  • Sollte man privat und geschäftlich trennen?
  • Geht das überhaupt?
  • Was sind die Herausforderungen und Konsequenzen?

Einig waren wir uns zwar, dass man versuchen sollte, das private Umfeld vom geschäftlichen zu trennen, doch kamen wir auch zu dem Schluss, dass das gar nicht so einfach ist. Einen entsprechenden Impuls gab uns Frank Hamm:

Trennung von privat und geschäftlich: Eine Illusion
Trennung von privat und geschäftlich: Eine Illusion

In einem kurzen Impuls-Vortrag erzählte er uns, wie er mit dem Thema umgeht und was die wesentlichen Schwierigkeiten sind. Mehr dazu lesen Sie in seinem Blog.

Das nächste Mal wird der b.FAST Stammtisch am 10. Juni stattfinden. Ein passendes Diskussionsthema werden wir uns noch überlegen und bis dahin bekannt geben. Über Vorschläge Ihrerseits würden wir uns aber selbstverständlich auch sehr freuen!

Bis zum nächsten Mal!
b.FAST

Dos und Don’ts für Facebook-Einsteiger und solche, die es werden wollen Teil 2 – Rückblick bFast 08.04.2015

Bei dem b.FAST-Stammtisch im April ging es wieder um das Thema „Dos und Dont’s für Facebook-Einsteiger“. Dabei knüpften wir alle gemeinsam an den Impuls-Vortrag von Dr. Klaus M. Bernsau vom letzten Monat an. Die von ihm präsentierten Dos und Don’ts finden Sie hier. Auch im März wurde nach dem Vortrag schon rege diskutiert, was in Facebook gemacht werden sollte und was ein „No-Go“ ist. Diese Diskussion konnte nun weitergeführt werden.

Die b.FAST Teilnehmer im April
Die b.FAST Teilnehmer im April

Vom kompletten Facebook-Neuling bis zum Facebook-„Profi“ war wieder jeder vertreten, wodurch der eine oder andere Tipp ausgetauscht und viele Fragen beantwortet werden konnten:

  • Wie präsentiere ich mein Unternehmen am besten auf Facebook?
  • Wie kann ich mehr Leute mit meiner Seite erreichen?
  • Was sollte ich auf jeden Fall auf Facebook unterlassen, damit mein Einstieg erfolgreich wird?
  • Wie gehe ich mit Spam/Spammern um?
  • Warum ist Facebook für meine Inhalte die bessere Plattform als Xing? Und ist das tatsächlich so?
  • Wie gehe ich mit fremden Bildern um und was sind die besten Quellen?
  • Und und und…

Wieder wurde schnell klar: Facebook funktioniert definitiv nach dem „learning-by-doing“-Prinzip. Jedoch ist es auch sinnvoll, sich Tipps, Empfehlungen aber auch Warnungen von erfahreneren Nutzern einzuholen, um am Anfang nicht nur auf sich allein gestellt zu sein. Dies kann nämlich schnell überfordern.

Der nächste Stammtisch findet 13. Mai statt. Eine gesonderte Einladung wird es wieder wie immer in Facebook und Xing geben. Am 15. April findet jedoch zum ersten Mal ein Schnupper-Workshop für Facebook-Anfänger statt. Weitere Informationen und Anmeldungsmöglichkeiten gibt es hier auf Facebook und hier in Xing.

Bis zum nächsten Mal!
b.FAST

b.FAST im November: Der optimale Facebook-Post

Beim letzten Stammtisch hat Michael A. Schmidt uns Kriterien für den optimalen Facebook-Post vorgestellt. Viele spannende Inhalte, die man sich jedoch nicht alle auf einmal behalten kann. Aus diesem Grund möchten wir hier noch einmal die komplette Präsentation vom 13. November bereitstellen. Auf diese Weise können sich diejenigen, die dabei gewesen sind, noch einmal die interessanten Tipps ins Gedächtnis rufen – alle anderen sehen, was sie verpasst haben!

Der nächste Satmmtsich wird am 11. Dezmeber wie gewohnt im Ratskeller Biebrich stattfinden. Um etwas Weihnachtsstimmung zu verbreiten, werden wir ein Social-Media-Wichteln veranstalten. Mehr dazu bei Facebook und Xing.

„Haftungsrisiken im Social Media Bereich“ – Werner Reeb von Dr. Rünz & Reeb bei b.FAST

Mit einem ganz spannenden Thema haben wir uns bei b.FAST in die Sommerpause verabschiedet: „Haftungsrisiken im Social Media Bereich“. Es gibt kaum jemanden, der keine rechtliche Frage im Bereich Social Media hat – außer man ist vielleicht ein Anwalt. Und genau aus diesem Grund haben wir einen Anwalt, der auch sonst oft an unserem monatlichen Stammtisch im Ratskeller Biebrich teilnimmt, eingeladen, einen Vortrag zu halten und die wichtigsten Fragen zu beantworten.

Werner Reeb teilte seinen Vortrag in vier Unterthemen: Anwendbares Recht, Wettbewerbsrecht, Urheberrecht sowie Vorgehen bei Inanspruchnahme – alles Themen, die sehr wichtig für ein Unternehmen sind, das im Bereich Social Media tätig sein möchte und ist. Braucht man tatsächlich ein Impressum und was gehört da eigentlich rein? Wie sieht es mit den Urheberrechten genau aus? Und was kann passieren, wenn man auf seiner Facebook Fanpage etwas mit einem Vorschaubild teilt und dann abgemahnt wird? Alles Fragen mit denen wir uns beschäftigen wollten. Und Herr Reeb hat sich bemüht, alles anzusprechen und zu beantworten – soweit es eben allgemein möglich ist. Und hier nun die zwei interessantesten Dinge, die wir am Mittwoch von Werner Reeb lernen konnten.

Beispielsweise ist jeder Anbieter von Telemedien zu einem Impressum verpflichtet – also jeder, der elektronische Informations- und Kommunikationsdienste anbietet. Auch eine sich im Aufbau befindende Seite muss bereits über ein Impressum verfügen. Das Impressum muss aber nicht zwangsläufig auf der Facebook Fanseite selbst integriert sein, sondern kann auf der eigenen Website verlinkt werden – vorausgesetzt: man findet es in weniger als zwei Klicks. Zwei spannende Details: Das Impressum muss nicht einmal „Impressum“ heißen. Hauptsache die notwendigen Informationen sind enthalten. Und Freiberufliche sind auf der sicheren Seite, wenn Sie auch auf ihrer Facebook-Personenseite ein Impressum haben.

Ein anderes interessantes Thema war, dass man grundsätzlich natürlich das Recht am eigenen Bild hat – Personen der Zeitgeschichte einmal ausgenommen. Wird jedoch eine Aufnahme gemacht, auf der man sich nicht im Mittelpunkt befindet, ist man nur Beiwerk und die ausdrückliche Genehmigung zur Veröffentlichung ist nicht mehr notwendig. Außerdem ist eine Bildbearbeitung, die die Realität sehr stark verzerrt nicht zulässig: Man darf also keinen Menschen fotografieren und seinen Kopf dann auf einen anderen – zum Beispiel nackten – Körper setzen. Das sollte man bei der nächsten Fotomontage besser beachten…

So viel zu dem kurzen Auszug aus den am 12. Juni behandelten Punkten. Selbstverständlich haben wir noch mehr interessante Fakten zu diesem rechtlichen Thema erfahren und auch bei der Diskussion wurden viele spannende Fragen gestellt. Unter den Teilnehmern war sogar noch ein Anwalt dabei, wodurch die Diskussion noch spannender wurde. Für den Vortrag und das Beantworten aller Fragen möchten wir uns bei Herrn Reeb noch einmal bedanken.

Beim Stammtisch am letzten Mittwoch haben wir es bereits angekündigt, hier nun aber noch einmal für alle: b.FAST geht für die nächsten zwei Monate in die Sommerpause. Das heißt, sowohl am 10. Juli als auch am 14. August wird kein Stammtisch stattfinden. Das nächste Mal sehen wir uns also im Herbst wieder. Wir freuen uns schon viele alte aber auch hoffentlich neue Gesichter am 11. September im Ratskeller Biebrich wiederzusehen!

Bis dahin

Ihr b.FAST Team

Christian Wild von loci GmbH bei b.FAST: „Facebook vs. Google – Was bringt mehr für kleine und mittlere Unternehmen?“

Nachdem im April Herr Volker Geyer uns erzählt hat, wie er sein Social Media Marketing handgemacht betreibt, dass er dies für wichtig hält und wie viel Spaß er daran hat, stellte Herr Christian Wild am 8. Mai ein gegensätzliches Konzept vor. Unter dem Motto „Facebook vs. Google – Was bringt mehr für kleine und mittlere Unternehmen?“ zeigte er uns, wie man seine Facebook Fanpage und somit sein Social Media Marketing von Dienstleistern betreiben lassen kann und was für Ergebnisse dies mit sich bringt.

Herr Wild betonte ebenfalls vor allem, wie wichtig Social Media eigentlich sei. Ihm nach würden knapp 80 Prozent der Menschen durch die Bekanntheit der Marke oder des Unternehmens zu Kunden werden und nur 20 Prozent kämen durch aktives Suchen und somit durch Google. Also ist die Präsenz bei Facebook seiner Meinung nach nicht wegzudenken. Die Aktionen der Unternehmen für die Fans und die Interaktionen mit den Fans helfen, die Fans an die Betriebe und Marken zu binden – das geht bei Google nicht. Durch Facebook schaffen Unternehmen eigene Reichweite.

Herr Wilds Konzept scheint ganz einfach zu sein: Seine bestehende technische Plattform erlaubt es ihm und seinen Mitarbeiten sehr schnell und standardisiert Facebook Pages aufzubauen und die gewünschten Anwendungen und Aktionen anzubieten. So bekommt jeder Kunde günstig und schnell das, was er gerne möchte. Dank loci GmbH bekommen die Unternehmen mehr Fans, wodurch ihr Umsatz gesteigert wird. Beispielsweise werden Produkttestes veranstaltet. So können die Fans die jeweiligen Produkte im Rahmen des Produkttests erst einmal testen. Wenn die Produkte gefallen, werden die Fans diese auch weiterhin kaufen sowie weiterempfehlen und so eine Bindung zur Marke aufbauen. Im Gegensatz zu Volker Geyer jedoch, müssen die Kunden von Christian Wild nichts dafür tun – außer Bezahlen.

Da der Biebricher Ratskeller nun doch zu unserer Stamm-Location geworden ist, wird der nächste b.FAST Stammtisch – am 12. Juni – ebenfalls dort stattfinden. Dieses Mal wird uns Herr Reeb als Rechtsanwalt, der in Facebook aktiv ist, rechtliche Themen in Facebook von beiden Seiten beleuchten. Darauf freuen wir uns schon.

Ihr b.FAST Team

Unser Thema im November: Facebook-Apps – was Unternehmen noch rausholen können

Wieder im Momo’s, wieder in kleiner Runde – b.FAST im November war wieder kuschelig-gemütlich. Großer Vorteil: Alle Interessierten konnten problemlos alle ihre Fragen loswerden! Keine blieb unbeantwortet!

Der November hat zudem einen Referenten mitgebracht: Sebastian Weyrauch, selbstständiger Software-Entwickler, führte uns in die spannende Welt der Facebook-Anwendungen hinein. An selbsterstellten Beispielen zeigte er uns, was technisch alles möglich ist und was inhaltlich so geht. Wir haben verschiedene Darstellungsweisen von Apps kennengelernt und auch gezeigt bekommen, wie die verschiedenen Anwendungen funktionieren. Wir haben gelernt, dass es diverse inhaltliche Ausrichtungen gibt und dass verschiedene Apps unterschiedliche Zwecke verfolgen. Am Ende des Vortrags hat uns Herr Weyrauch auch noch einige Tipps mitgegeben: wie man beispielsweise je nach Zweck und Zielgruppe am besten Fans generiert oder Markenbindungen aufbaut.

Selbstverständlich kamen auch einige Fragen auf. Herr Weyrauch beantwortet diese gern und versuchte immer mit passenden Beispielen auf die verschiedenen Unternehmen einzugehen. Sogar einen Exkurs in die Werbung auf Facebook gab es am 14. November. Sebastian Weyrauch zeigte uns die verschiedenen Optionen und erklärte, wie sich die Kosten dafür zusammensetzen.

Gerne plauderte der Software-Entwickler aus dem Nähkästchen – doch nur in der privaten Runde. Online können wir seine Präsentation leider nicht stellen, da sie zu viele Kundenbeispiele enthält. Sollte dieses Thema aber für noch mehr Facebook-Interessierte spannend sein, erklärte er sich bereit, den Vortrag irgendwann noch einmal zu halten – dann selbstverständlich mit aktuellen Beispielen!

Der letzte Herbstmonat brachte auch eine Änderung mit sich: In diesem Monat fand unser Stammtisch das letzte Mal im Momo’s statt. Trotz des leckeren Essens, des netten Ambientes und der insgesamt großen bisherigen Zufriedenheit mit dem Lokal müssen wir uns jetzt leider davon verabschieden. Einige Gäste fühlten sich durch unsere Vorträge mit Leinwand und Beamer gestört. Aus diesem Grund werden wir uns nach einer neuen Location umsehen müssen. Sobald wir fündig geworden sind, werden Sie selbstverständlich informiert. Wir freuen uns jedenfalls schon auf das nächste Mal!

Werbeprofis sehen Facebook kritisch

 

Alle 3 Monate veröffentlicht das Fachblatt Werben&Verkaufen den Quartals-Werbeindex. Und der zeigt für das 4. Quartal 2012, dass Werbeprofis die Rolle von Facebook zunehmend kritisch sehen.

Die Bedeutung als Werbekanal werde überschätzt, fasst die W&V die Ergebnisse zusammen. Im einzelnen wurden 4 Fragen beantwortet:

1.) Facebook hat fast eine Milliarde Mitglieder. Die Zahl wird weiter wachsen und Facebook noch unumgänglicher machen:
– trifft (eher) zu                          52 %
– trifft (eher) nicht zu                48 %

2.) Die Bedeutung wird und bleibt in Werbe- und Marketingkreisen überschätzt:
– trifft (eher) zu                          80 %
– trifft (eher) nicht zu                20 %

3.) Facebook wird es bald gelingen, überzeugende Erlösmodelle zu präsentieren und seine hohe Bewertung zu rechtfertigen:
– trifft (eher) zu                          14 %
– trifft (eher) nicht zu                87 %

4.) Facebook hat im Hinblick auf die Nutzung einen unerreichbaren Vorsprung und kann Schwächephasen leicht überbrücken:
– trifft (eher) zu                          49 %
– trifft (eher) nicht zu                51 %

 

 

 

 

2. b.FAST – heiße Themen in neuer Location

Frühlingshaft mild empfing Wiesbaden das runde Dutzend Besucher unseres 2. Live-Stammtischs am Mittwoch, dem 9. Mai. Bunt gemischt und damit ganz im Sinne von b.FAST war der Hintergrund der Besucher – von der Fotografin zum Handwerker, vom IT-Entwickler bis zum Medien-Berater, vom Traffic-Optimierer bis zur Anwältin, von der Immobilienberaterin bis zum Mediendesigner. Allen, die da waren, an dieser Stelle einen herzlichen Dank fürs Kommen und die engagierte Beteiligung!

Einladend präsentierte sich die neue Location: Das Insight in der Taunusstraße 38 ist ein entspannter Mix aus Café, Lifestyle-Boutique und Wohnzimmer in der Stadt. Als besonderen Pluspunkt hatten wir das Insight und seine freundliche Zuwendung mit tollem Service, leckeren Snacks und Getränken für uns allein. So konnten wir uns ungestört auf die Themen und Fragen des Abends konzentrieren. Und daran herrschte kein Mangel …

Timeline oder Deadline

Deutlich im Vordergrund stand bei fast allen das Thema, wie man Facebook und die übrigen sozialen Netzwerke möglichst effektiv, gewinnbringend und vor allem zeitoptimiert nutzen könne. Eine vollständige – und erfolgreiche – Bespielung der sozialen Netze kann schon bis zu 4 Stunden Arbeit pro Tag in Anspruch nehmen. Für viele Berufe und Tätigkeiten ist dies jedoch kaum vorstellbar. Sogar Agenturen, die für Ihre Kunden Online-Präsenz realisieren, kann es schwierig werden, neben der allgemeinen Workload auch noch den eigenen Auftritt zu gestalten. Allerdings gibt es inzwischen auch ein breites Spektrum an Dienstleistern, die entweder die tägliche Betreuung der Accounts und Kanäle direkt übernehmen oder durch automatisierte Verfahren Entlastung schaffen.

Ein Bild für tausend Worte

Ein zweiter Schwerpunkt, der von mehreren Teilnehmern auf unterschiedliche Weise angesprochen wurde, ist die Realisierung eines professionellen Erscheinungsbildes. Manchmal ist ja, wie z. B. auf Xing, das Profilfoto das einzige Bildelement und damit auch der einzige emotionale Anhaltspunkt. Gleichzeitig wissen wir, dass Bilder die am stärksten wahrgenommenen Elemente jeder Präsenz in den sozialen Netzen sind. “Ein Bild sagt mehr als tausend Worte”: Qualität und Professionalität sind also gerade bei diesem Thema besonders wichtig. Interessant war auch zu erfahren, dass Screen-Design inzwischen zu einem großen Teil die Anpassung auf mobile Endgeräte bedeuten kann: Wer SmartPhone & Co. in seinem Online-Auftritt ignoriert, muss schon heute mit Verlusten in der Wahrnehmung rechnen.

Analog und digital – Begegnung zweier Kulturen

Kann auch altehrwürdige Handwerkskunst von den neuen Techniken und Kanälen profitieren? Verändern die Geschwindigkeit und Perfektion digitaler Fotografie unsere Wahrnehmung? Und wie passt die Transparenz der Netze mit dem Erfordernis unbedingter Vertraulichkeit bei vielen beruflichen Tätigkeiten zusammen? Solche Fragen führten zu den lebendigsten Diskussionen des Abends. Und so unterschiedlich sie auch auf den ersten Blick wirken, lassen sie sich doch zu einem gemeinsamen Nenner zusammenführen: Wie verträgt sich die neue, manchmal sehr hektische Online-Welt mit dem gewohnten, analogen “Offline-Leben”?

b.FAST, be there

Auch bei diesem 2. Treffen hatten wir bewusst keinen thematischen Rahmen vorgegeben. Es wäre auch schade gewesen. Die offene und vielseitige Diskussion war so spannend, dass vier Stunden wie im Nu vergingen. Dennoch wollen wir solche interessanten Themen nicht immer nur streifen oder kurz andiskutieren. Spätestens nach der Sommerpause (der nächste b.FAST ist am 13. Juni, der darauf folgende am 8. August) sollen einzelne Fragen oder Schwerpunktthemen im Mittelpunkt der Live-Stammtische stehen. Das könnten die allgemeine Social Media Strategie sein, technische Grundlagen, ein sinnvolles Zeitmanagement, das Design für Facebook & Co. oder ein Ausblick auf die Arbeitswelt der Zukunft. Oder oder oder.

Ihre Themenvorschläge sind dazu sehr willkommen: Schreiben Sie uns hier, in Facebook oder Xing Ihre Wünsche oder Angebote für eine Key Note (maximal 20 Minuten, Screen und Web-Anschluss stehen zur Verfügung)!