Wie verlogen ist unsere Sittenmoral? – So war b.FAST im September

Markus   S t i f t e r   nutzte einen ZEIT-Titel als Aufhänger für seinen Vortrag zu Social Media Aktivitäten in der Erotikindustrie. Er zeigte auf, dass zum einen in Deutschland recht oft zu pornografischen Inhalten gegriffen wird – so landen 12,5 Prozent aller Website-Aufrufe auf pornografischen Seiten – zum anderen aber, dass dieses Thema dennoch immer noch sehr tabubehaftet ist. Letzteres macht das Bewerben von erotischen Produkten auf Social Media Plattformen natürlich durchaus schwierig. Nicht viele wollen Fanseiten liken, die beispielsweise ganz groß Vibratoren o.Ä. bewerben, denn was könnten bloß die Leute denken?

Auf diesen Hintergründen aufbauend stellte Markus   S t i f t e r  uns daraufhin die Chancen und Risiken seiner Arbeit als Berater vor. Seiner Ansicht nach besteht zum Beispiel weiterhin enormer Beratungsbedarf in der Erotikbranche, v.a. auch weil Social Media da oft Neuland ist. Dabei ist das Themenspektrum sehr vielfältig und man könnte recht viel damit machen. Natürlich zeigte uns Herr S t i f t e r  auch einige Beispiele aus seiner Projektarbeit, sodass wir einen Einblick bekommen haben und nun eine Vorstellung davon haben, wie so etwas richtig betrieben werden kann. Auch das Anschauungsmaterial durfte selbstverständlich nicht fehlen. So konnten wir nach dem Vortrag und der Diskussion auch ein bisschen das Spielkind in uns aufleben lassen 😉

Wir danken Markus S t i f t e r  noch einmal für seinen interessanten Vortag und freuen uns natürlich auch schon auf den 8. Oktober, wenn Dr. Tanja Bernsau ihren Vortrag hält zum Thema: „Wie schaffen sich Wissenschaftler und Kulturschaffende ein wirkungsvolles Netzwerk in den Sozialen Medien?“