Social Media: Viele machen mit. Wenige wissen, wieso.

Fast 3.000 Experten aus PR-Agenturen, Unternehmen und Medien wurden in einer aktuellen Trendstudie des Faktenkontors nach den Social Media Aktivitäten ihrer Unternehmen bzw. Auftraggeber befragt. Das verblüffende Ergebnis: 76 % sind aktiv, doch nur 13 % sehen darin einen echten Nutzen.

Wichtige Ergebnisse der Studie nennen bereits die frei erhältliche Zusammenfassung sowie ein Artikel in der aktuellen Ausgabe der “Werben & Verkaufen” Printausgabe 17/2012.

Facebook ist die Nr. 1

Auch diese Studie bestätigt, dass an Facebook heute kein Weg vorbei führt: 66,4 % nutzen diese Plattform, gefolgt von Youtube, Xing und Twitter. Dabei werden hier in breiter Front alle gängigen Ziele der Marketingkommunikation verfolgt. So geht es (jeweils mit Anteil der Nennungen in Prozent) um:

  • Image-Pflege – 57 %
  • Kundenbindung – 43 %
  • Bekanntheit – 39 %
  • PR und Marketing – 30 %
  • Kundendialog – 29 %
  • Traffic für die Website – 26 %
  • Auffindbarkeit im Web – 15 %
  • Recruiting – 15 %
  • Service – 13 %
  • Neugeschäft – 11 %
  • Zielgruppen-Verständnis – 11 %

Es fällt auf, dass sich dabei neben sinnvollen, mediengerechten Aufgaben (z.B. Kundenbindung) weniger gut geeignete wie die Image-Pflege recht großer Beliebtheit erfreuen, während Paradedisziplinen der sozialen Netzwerke wie Service und Zielgruppen-Verständnis nur sehr wenig Ansehen genießen. Zum Teil mag das darin liegen, dass bereits ein “Wir sind dabei” als Imagefaktor gilt. Doch ob dieser Avantgarde-Charakter an sich heute noch eine nennenswerter Bedeutung hat, sei dahingestellt, zumal die meisten sozialen Netzwerke eines nicht erlauben: Eigenständige Darstellungsformen, die ein Unternehmen aus der Masse der zahlreichen Mitbewerber auf derselben Plattform herausheben könnten.

Fan-tasy statt harte Daten

Ein Kapitel, mit dem man sich am liebsten nur selten beschäftigt, ist die Erfolgsmessung: Gerade mal 21,3 % der Unternehmen führen regelmäßige Evaluierungen durch, 44 % dagegen nur sporadisch und 34,8 % überhaupt nicht. Dabei wird großen Zahlen deutlich der Vorzug vor validen Daten gegeben. Wichtigste Kriterien sind:

  • Follower und Fans – 52 %
  • Neue Kontakte / Leads – 41 %
  • Anzahl und Tonalität der Erwähnungen (“Word of mouth”-Wirkung) – 40 %

Multiplikatoren (“Influencer”) unter den Fans spielen mit 23 % dagegen kaum eine Rolle für die Unternehmen; klassische ROI-Faktoren wie Reichweite und Besuchsdauer werden gar nicht erst genannt. Dabei sind gerade das laut dem in der Gruppe bereits vorgestellten Thesenpapiers des Bundesverbands Digitale Wirtschaft BVDW die wirklich aussagefähigen Kriterien:
“Noch immer wird die Anzahl von Fans, Followern, Retweets oder Likes bei der ROI-Diskussion ins Feld geführt. Der Erfolg von digitaler Kommunikation bemisst sich nach wie vor anhand von bekannten Messgrößen, wie Reichweite, Besucher oder Besuchsdauer. Diese haben allerdings nur einen indirekten Zusammenhang mit den wirklichen Geschäftszielen der Unternehmen in Social Media.” (Quelle: BVDW)

Ein Bild sagt mehr als tausend Fans

Wohin sollte man also steuern, wenn man als Unternehmen echten Nutzen aus seinem Social Media Engagement ziehen möchte? Neben den vom BVDW genannten Kriterien bietet einen weitere Frage in der Studie Lösungsansätze: “Welche Inhalte lösen die meisten Reaktionen aus?”. Genannt wurden:

  • Bilder – 42 %
  • Videos – 38 %
  • Pressemitteilungen – 27 %
  • Verlosungen – 19 %
  • Blog-Beiträge – 15 %
  • Status-Updates – 14 %
  • Empfehlungen – 14 %
  • Umfragen – 12 %

Nicht genannt wird in der Zusammenfassung leider der Faktor Aktualisierung. Man darf aber getrost davon ausgehen, dass hier – regelmäßig eingestellte – Neu-Inhalte gemeint sind. Ein Unternehmen, das nicht die Kapazität oder das Verständnis aufbringt, hier für regelmäßige Zufuhr zu sorgen, dürfte ohnehin in den sozialen Netzwerken schlechte Karten haben.

Die vollständige Studie kann gegen eine Schutzgebühr von 75,- € beim Faktenkontor bestellt werden.

Wer sind wir und was wollen wir? – ein kurzer Rückblick auf das erste Mal b.FAST

Am 11. April hat unser erster b.FAST – Business Facebook Stammtisch im Alex in Wiesbaden stattgefunden – nun folgt auch endlich ein kurzer Bericht.

Wir konnten uns bei unserer Premiere einer sehr regen Teilnahme erfreuen: insgesamt kamen zu uns – den drei Veranstaltern – 17 Besucher. Vor allem die bunte Mischung hat uns sehr erfreut! Neben PR Beratern, Textern und Kommunikationsdesignern fanden auch Fotografen, Software-Entwickler und sogar Vermesser zu uns.

b.FAST – keine Expertenrunde

Eröffnet wurde der Stammtisch mit einer kurzen Begrüßung durch die beiden Hauptinitiatoren Michael A. Schmidt und Dr. Klaus M. Bernsau. Der b.FAST Business Facebook Stammtisch soll Menschen mit Fragen und Menschen mit Antworten zusammenbringen. Im Mittelpunkt steht dabei – wie der Name schon sagt – Facebook. Da die Vernetzung aber sehr wichtig ist, werden andere Soziale Medien Plattformen in die Diskussion miteingeschlossen. Wichtig ist: es handelt sich nicht um eine der üblichen Diskussionsrunden von/für Experten – jeder ist herzlich willkommen, gerade wer sich frisch und unvoreingenommen dem Thema nähert, und es gibt keine „blöden“ Fragen!

Nach dieser ersten Einführung stellten sich alle Teilnehmer vor und berichteten von ihren Erfahrungen mit Facebook und Co. So wurde schnell klar, wer sich an wen mit seinen Fragen wenden konnte und wer die nötigen Antworten parat hatte. In der nächsten Runde hatte jeder dann die Möglichkeit, den für sie/ihn  interessanten Teilnehmer direkt anzusprechen.

Und was war an diesem Abend besonders wichtig?

Diskutiert wurden ganz unterschiedliche Themen. „Wie bekomme ich viele Fans?“, „Kann man seine Fans selektieren?“ oder „Wie kann man durch Facebook an neue Mitarbeiter kommen?“ … Die Teilnehmer waren sich beispielsweise einig, dass Gewinnspiele zwar viele Fans bringen, diese aber in keinerlei Verbindung zum Unternehmen stehen und deshalb weder treu noch „zu gebrauchen“ sind. Es ist auch nicht wichtig, dass ein Unternehmen viele Fans hat. Wenige, die aber eine Bindung zum Unternehmen haben, bringen der Organisation unter Umständen viel mehr. Möchte man nach Zielgruppen selektieren, hat man bei Facebook dazu nur über Werbung die Möglichkeit, wie einer der Teilnehmer erklärte. Eigene Fans spezifisch anzusprechen, sei bei Facebook leider noch nicht möglich. Die Frage nach der Möglichkeit, durch Facebook an neue Mitarbeiter zu kommen, wurde ebenfalls heftig diskutiert.

Es gab auch einige weitere grundlegende Ergebnisse: Interessant für die Teilnehmer war zum Beispiel das Durchschnittsalter der Facebook-Nutzer und ob diese in ihr Kundenschema passen. Dieses Durchschnittsalter wollten wir – die Initiatoren – mit unserer Location-Wahl demonstrieren: Das Alex ist eine junge und einigermaßen hippe Location, in der man ganz sicher sehr viele Facebook-Nutzer findet. Andererseits kann man gerade in den älteren Zielgruppen die größten Zuwächse bei Facebook feststellen.

Einige Teilnehmer betonten auch mit Nachdruck, dass wenn man sich einmal für eine Facebook-Fanseite entschieden hat, diese mit einem großen Aufwand verbunden ist. Sie muss gepflegt werden und darf nicht einfach vor sich hin existieren – das sollte jedem, der sich dafür entschließt, bewusst sein. Einer der Gäste sprach sich zudem für Facebook-Gruppen aus. Diese seien viel besser für die direkte Kommunikation geeignet als Fan-Pages. Eine andere These war, dass die Facebook-Fan-Page die eigentliche Unternehmens-Homepage ablösen könnte und es in manchen Fällen auch bereits tut. Die Einen waren eben überzeugt, dass Facebook die Plattform der Zukunft sei, Andere vertraten wiederrum die Meinung, der Hype rund um die Plattform Facebook ginge wieder zurück. Dies konnte auch durch Zahlen von einigen Teilnehmern untermauert werden. Klar sollte aber auf jeden Fall sein, dass hinter einem Facebook-Auftritt – ganz egal in welcher Form – eine Strategie stecken sollte. Diese muss vor der Einrichtung einer Fan-Page oder einer Gruppe gut durchdacht werden. Was ist mein Ziel? Wer ist meine Zielgruppe? Was ist mir wichtig? – nur einige der Fragen, die man such am Anfang stellen sollte! Das sollte jedoch auf gar keinen Fall als Abschreckung missverstanden werden! Besser man fängt mit kleinen Schritten an und steigert sich, als wenn man gar nicht anfängt!

Nicht ohne meine anderen Plattformen – oder doch?

Natürlich haben sich die Teilnehmer an diesem Abend nicht nur über Facebook, sondern auch über andere virtuelle Plattformen wie Xing und Google+ austauschen wollen. Interessant war für sie beispielsweise, welche dieser Plattformen sich denn nun am besten für ein Unternehmen eignet. Dies konnte aber natürlich nicht allgemeingültig herausgearbeitet werden und wurde heftig diskutiert! Ein Marketingberater stellte sich als großer Fan von Google+ heraus und hielt es für sehr sinnvoll, diese Plattform zu nutzen. Ein Software-Entwickler versuchte dagegenzuhalten und erklärte, dass Google+ noch nicht bei der breiten Masse angekommen sei und oft nur aus fachlichem Interesse genutzt würde, weshalb es nicht so erfolgreich und für die Ziele der Teilnehmer eher ungeeignet wäre. Letztendlich konnten sie sich einigen, dass für jeden etwas anderes das Richtige sein kann – es ist nur wichtig, sich erst einmal ein Ziel zu setzten. Sie konnten sich ebenfalls darauf einigen, dass es auf keinen Fall schadet, Profile bei mehreren Plattformen aufzubauen – ganz im Gegenteil: Dies schien allen die beste Lösung zu sein, was auch b.FAST zeigt! Uns findet man nämlich sowohl auf einem eigenen Blog als auch bei Facebook und Xing. Natürlich muss man sich dabei aber über den größeren Aufwand im Klaren sein.

Zum Schluss noch ein kurzer Ausblick

Trotz des großen Interesses an den verschiedenen virtuellen Plattformen wurde ganz schnell klar, dass der direkte Kontakt immer noch unverzichtbare Qualitäten bietet, weshalb sich auch so viele für b.FAST Zeit genommen haben. Und genau aus diesem Grund wird der b.FAST Stammtisch auch weiter fortgeführt. Das nächste Mal soll er erneut ganz allgemein gehalten werden, so dass noch einmal über alles diskutiert werden kann. Die späteren Termine sollen jedoch alle unter einem eigenen Leitthema stattfinden. Vorschläge sind sehr willkommen, über diese wird dann in der Facebook-Gruppe abgestimmt. Die Themen mit den meisten Stimmen werden dann zu Leitthemen der nächsten Stammtische. Der Termin für das nächste Mal steht bereits fest: Wir treffen uns am 9. Mai wieder. Da wir mit der Lautstärke im ALEX unzufrieden waren, sind nun auch neue Örtlichkeiten organisiert: Auf Empfehlung eines der Teilnehmer würden wir b.FAST gerne in das Insight (http://insightwiesbaden.de/) in Wiesbaden verlegen. Nähere Infos hierzu folgen noch.

Facebook wirkt! WebXF-Studie vergleicht erstmals Wirkung von Fanpages und Websites auf das Unternehmensimage.

Pressemeldung des Web Excellence Forum:

Kommunikationsverantwortliche internationaler Großunternehmen haben die Imagewirkung von Facebook vergleichend untersucht. Ergebnis der umfangreichen Studie: Fanpages wirken positiv auf die Unternehmensmarke; aber nicht so effektiv wie Corporate Websites.

Berlin, 23.04.2012 – Das Web Excellence Forum, eine Benchmark-Initiative von Kommunikationsverantwortlichen internationaler Großunternehmen, hat in einem wissenschaftlich fundierten Experiment mit mehr als 3.600 Teilnehmern erstmals die Wirkung von Fanpages auf das Markenimage von Unternehmen untersucht. Das Ergebnis: Der Kontakt mit einer Fanpage hat nachweisbar positiven Einfluss auf das Image. Allerdings wirkt der Besuch einer Corporate Website um ein Drittel stärker und zudem differenzierter auf das Image. Das vom WebXF gemeinsam mit Kommunikationswissenschaftlern der Universitäten Leipzig, St. Gallen und FU Berlin entwickelte Methodendesign ermöglicht erstmals detailliert vergleichende Wirkungsaussagen zu jeder Fanpage und Website.

„Unsere Fanpage Impact Messung zeigt eine klar positive Wirkung von Facebook auf das Markenimage. Man muss aber darauf hinweisen, dass Websites stärker und deutlich differenzierter wirken. Dennoch, im Vergleich zu Websites ist Facebook überraschend effizient“, fasst Michael Heine, Gründer des Web Excellence Forums, die Ergebnisse zusammen. „Durch unseren WebXF Benchmark sehen wir außerdem, dass einige Social Media Teams einen besseren Job machen, als andere. Es wurde höchste Zeit, dass Unternehmen solch fundierte Leistungsvergleiche durchführen können. Das Web Excellence Forum steht allen Unternehmen offen, die ihre digitale Kommunikation über Benchmarks steuern und verbessern möchten.“

„Im Web Excellence Forum haben wir seit 2004 gemeinschaftlich Standards zur vergleichenden Bewertung digitaler Kommunikation entwickelt, die bei zahlreichen Großunternehmen im Einsatz sind. Bisher lag der Fokus auf Websites. Mit der Fanpage Impact Studie und unseren neuen Instrumenten Fanpage Kompass und Brand Effects Cockpit erhalten Unternehmen nun auch klare Belege darüber, wie gut und wie erfolgreich sie in Sozialen Medien kommunizieren. Dies liefert den Verantwortlichen handfeste Argumente für ihre Social Media-Aktivitäten und -Investments“, ergänzt Matthias Schultze, 1. Vorsitzender des WebXF e.V.

Die WebXF Fanpage Impact Studie

An der WebXF Fanpage Impact Studie haben im Frühjahr 2012 3.638 Personen teilgenommen (rekrutiert aus einem Online Access-Panel, internetrepräsentativ nach Alter und Geschlecht quotiert). Alle Probanden besuchten unter kontrollierten Bedingungen entweder die Fanpage oder die Corporate Website eines von acht untersuchten Unternehmen aus dem Web Excellence Forum. Anschließend bewertete jeder Proband das Image des Unternehmens sowie das eines weiteren Unternehmens, dessen digitale Präsenz er nicht gesehen hatte.

Das wichtigste Ergebnis: Probanden, die weder Kontakt zur Fanpage noch zur Website eines Unternehmens hatten, benoten das Unternehmensimage im Durchschnitt mit einer 3.0. Hatten die Probanden die Fanpage aufgerufen, resultiert dies in einer durchschnittlichen Unternehmensnote von 2.6 (entspricht einem Imagegewinn von rund 10 %). Besuchten sie die Corporate Website, so gaben sie dem Unternehmen danach im Schnitt die Note 2.5 (entspricht einem Imagegewinn von rund 15 %).

Über das Web Excellence Forum (WebXF)

WebXF ist eine weltweit einzigartige Benchmarking-Initiative zur Bewertung digitaler Kommunikation. In ihr engagieren sich Corporate Web- und Social Media-Verantwortliche aus internationalen Großunternehmen; darunter B. Braun, Commerzbank, Daimler, Deutsche Telekom, EnBW, MLP, Schweizerische Post und Siemens. Wissenschaftliche Expertise steuern Professoren der Universitäten St. Gallen, Leipzig, Darmstadt sowie der FU Berlin bei. Weitere Informationen: www.webxf.org

Neuer Wissensspeicher bei b.FAST

Da war doch was? Praktisch täglich trudeln auf den verschiedenen Nachrichtenkanälen Informationen ein, die interessant sind für unser Thema. Bisher haben wir diese Meldungen meistens einfach nur auf Facebook verlinkt. Jetzt gibt es zusätzlich:

“Tipps & Themen” – neu im b.FAST Blog

Artikel, Links und Downloads zu Marktdaten, ROI, Gestaltung, Haftung und vielem mehr rund ums Social Media Marketing erscheinen hier zusammengefasst in einer redaktionell aufbereiteten Liste. Zusammengehörige Beiträge erscheinen direkt nacheinander. Stichworte können mit der normalen Ctrl-F-Suchfunktion gefunden werden.

“Tipps & Themen” – damit Wissen nicht verloren geht. Schauen Sie doch mal rein …

 

Wir sagen Danke!

Hallo zusammen,

auf diesem Weg möchten wir – die Veranstalter – uns noch einmal bei allen, die gestern da waren, bedanken! Es war ein sehr interessanter und informativer Abend und wir freuen uns schon auf das nächste Mal! Ein ausführlicher Bericht wird aber selbstverständlich noch folgen.

Wie wir alle feststellen mussten, hat sich die Wahl der Location leider als etwas unglücklich herausgestellt. Bis zum nächsten Mal, am 9. Mai, werden wir uns aber um passendere Örtlichkeiten kümmern.

Außerdem möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass es sehr wichtig ist, in allen Gruppen präsent zu sein – also sowohl auf Facebook als auch bei Xing. Diese finden sie unter den folgenden Links:

Facebook: https://www.facebook.com/groups/befast/

Xing: https://www.xing.com/net/pri3a2f1ex/befast/

Bei Fragen, Anregungen und Wünschen stehen wir Ihnen natürlich gern zur Verfügung!

Noch einmal vielen Dank und bis zum nächsten Mal

Ihr b.FAST Team

b.FAST besucht die Social Media Night des Social Media Club Stuttgart SMCST.

Unsere (Inna Vornovitcaia + Klaus Bernsau) erste Social Media Night. Trotz Stau vom Bahnhof zum Mercedes-Benz-Museum ein eindrucksvoller Start: tolles Ambiente, viele (junge) Besucher und 3 riesige Präsentationswände im Basement.

SMCST im Mercedes-Benz-Museum     Gespannt, was endlich losgeht

Die Vorträge von Ralf Mager, LODENFREY Verkaufshaus GmbH & Co. KG und Anke Reuter-Zehelein, Zieltraffic AG zeigten gleich die Herausforderungen, denen wir uns auch bei b.FAST beim Reden über Social Media stellen müssen. Während H. Mager kurz und knackig vortrug, uns interessante Dinge mitgab und nebenbei noch das Image von Lodenfrey gepusht hat, verlor sich Frau Reuter-Zehelein in Fakten, ihren übervollen Charts und Basics zu Social Media, die diesem Teilnehmerkreis sicher bekannt sein sollten. Am Ende überzog sie ihre 20 Minuten Redezeit und die Geduld der Zuhörer deutlich. Also gefragt sind Mehrwert und Unterhaltung!

So war der eigentliche Star des Abends die TwitterWall, die 2 der 3 Präsentationswände einnahm. SMCST TwitterWallGetreu dem Motto „Jedem stehen 15 Sekunden Ruhm zu“, drängte es nicht Wenige der Anwesenden danach sich selbst auf der TwitterWall zu sehen. Spannend wurde es, als sich der Unmut über die zweite Referentin offensichtlich auf der Twitterwall niederschlug. Das ist eine Herausforderung an jeden Redner, wenn hinter dem eigenen Rücken die TwitterWall Faxen macht und Reaktionen im Publikum provoziert. Dafür gebührt beiden Rednern noch mal der ganze Respekt von b.FAST. Die Stuttgart Zeitung hat einen moderierten Flow der Tweets veröffentlicht.

Was haben wir gelernt:

  • eCommerce in Facebook funktioniert. Aber gerade die banalen Dinge wir Umtausch von eArtikeln im realen Laden machen Arbeit
  • es gibt tolle Facebook-Anwendungen, wie „Frag Deine Freunde, ob Dir das steht“. Aber die Zeit von der Idee bis zur lauffähigen Anwendung kann schon mal über 12 Monate liegen. Von wegen Social Media ist schnelles Geschäft
  • Selbst unter Personalern ist nicht klar, ob sie sich als Bremser oder Treiber der Social Medien im Unternehmen sehen sollen
  • Der Social Review liefert noch mehr Fakten rund ums Recruiting im Social Web

beFAST freut sich auf alle Fälle auf die nächste Social Media Night in Stuttgart. Themen: Social Media und Flughafen und Museen.